(auch "Wasserionisator" genannt). Zur Herstellung von basischem, reduzierendem AktivWasser benötigen Sie einen Wasserionisierer.
Wir wollen Ihnen hier einige Kriterien zur Kaufentscheidung geben und Hintergründe zu den Produkten.
Wasserionisierer sind seit ca. 2005 in Japan, Korea und angrenzenden Staaten ein "Boom-Produkt" - ca. 10% der Haushalte besitzen ein Gerät, mit stark steigender Tendenz. Viele Elektronik-Hersteller insbesondere in China meinen, jetzt mal eben auch einen Wasserionisierer produzieren zu können. Dabei wird schnell übersehen, dass in den Geräten jahrzehntelange Erfahrung sowie einige -zig Patente stecken.
Einige Gesichtspunkte zur Beurteilung von Wasserionisierern und deren Technik.
Grundsätzliches: Technik ist nur dann sinnvoll, wenn sie eine notwendige Funktion zuverlässig erfüllt. Leider werden bei Wasserionisierern mit blumigen Werbesprüchen immer mehr „Technik-Highlights“ angepriesen, die für die Funktion nicht relevant sind, irritieren oder sogar leistungs- und qualitätsmindernd wirken.
Netzteil: Die Elektroden eines Wasserionisierers werden mit Gleichstrom betrieben, er benötigt deshalb einen Transformator, der den Haushalts-Wechselstrom in die jeweils gewünschte Gleichstrom-Spannung umwandelt. Da die Spannung direkt auf das Wasser übertragen wird, ist die Qualität des Transformators von großer Bedeutung: Nur ein gleichmäßiger, „glatter“ Stromfluss kann Aktivwasser ohne Störfrequenzen erzeugen. Deshalb beinhalten die IonQuell® Wasserionisierer hochwertige Gleichrichter und analoge, schwere Transformatoren, die einen gleichmäßigen Stromfluss bewirken. In den meisten anderen Systemen werden digitale Transformatoren eingesetzt, die den 50-Herz-Wechselstrom in eine Hochfrequenz umwandeln und anschließend „zerhacken“. Dies erzeugt unkontrollierbare digitale Frequenzen, die direkt auf das Wasser übertragen werden.
pH- und Redoxanzeige: Eine direkte Anzeige des pH- und Redoxwertes des Aktivwassers ist sicherlich wünschenswert. Es gibt jedoch keine Messgeräte auf dem Markt, die nicht regelmäßig gewartet und kalibriert werden müssen. Deshalb werden die Werte, die bei einigen Geräten angezeigt werden, nicht gemessen, sondern errechnet. Da die wirklichen Werte aber sehr von der jeweiligen Wasserqualität abhängig sind, sind errechnete Werte oft sehr ungenau, wir haben Abweichungen zwischen angezeigten und wirklichen Werten von +/- 1,5 pH bzw. +/- 120 mV gemessen. Die IonQuell Wasserionisierer verzichten deshalb auf diese pseudo-genauen Anzeigen und beschränken sich auf die Anzeige der jeweils eingestellten Stufe.
Filter: Viele Wasserionisierer kommen aus China, wo die Wasserqualität sehr fragwürdig ist. Deshalb beinhalten Sie zwei Filter, deren Wechsel oft noch in unterschiedlichen Intervallen empfohlen wird. In Mitteleuropa ist allgemein die Wasserqualität noch so gut, dass ein dafür guter Filter ausreicht. Die IonQuell Wasserionisierer haben deshalb nur einen Filter – dies hat auch den Vorteil, dass Sie nur einen Filter austauschen müssen und dass das Gehäuse kleiner gebaut werden kann.
Elektrodengröße: Viele Wasserionisierer werben mit einer großen Elektrodenfläche. Ähnlich wie beim Hubraum eines Motors ist bei einem Wasserionisierer jedoch die Größe nicht alleinig ausschlaggebend für die Leistung, sondern es kommt auf ein optimiertes Gesamtsystem an. Erfahrung und Wissen in der Programmierung sind deshalb wesentlich entscheidender für die Qualität des Aktivwassers als eine große Elektrodenfläche.
Elektrodenform: Durch eine Wabenstruktur der Elektroden, wie sie die IonQuell Professional Geräte besitzen, ergibt sich eine strukturierte Oberfläche, durch die bei gleicher Stromstärke ein besserer Redoxwert erreicht werden kann.
Herkunft: Die IonQuell Wasserionisierer werden in Korea hergestellt. Dort und in Japan gibt es jeweils einen Industrieverband der Hersteller von Wasserionisierern, die Qualitätsstandards vorgeben und überwachen. Ähnlich wie bei Autos gibt es also praktisch keine „schlechten“ Wasserionisierer oder Geräte mit strukturellen Qualitätsmängeln mehr aus diesen Ländern. Anders ist dies in China und Taiwan, wo es keine entsprechenden Strukturen zur Qualitätssicherung gibt.
Filterwechsel: Die Lebensdauer eines Wasserfilters ist in erster Linie abhängig von der Wasserqualität. Deshalb sind Wechsel-Empfehlungen und –angaben, die den Wechsel nach einer bestimmten Literzahl empfehlen, ohne praktischen Hintergrund, da sie auf die Wasserqualität keine Rücksicht nehmen. Geräte, die einen Filterwechsel nach einer bestimmten Literzahl - z.B. durch einen eingebauten Chip - erzwingen, sind deshalb sehr praxisfern konstruiert, der erzwungene Filterwechsel - falls er in einem Intervall kürzer als 6 Monate stattfindet - dient eher dem Gedbeutel des Verkäufers als dem Nutzer des Ionisierers. Ein durch die Fixierung auf den Wasserdurchfluss hervorgerufener Filterwechsel nach mehr als 6 Monaten ist aus hygienischen Gründen kritisch zu sehen.
Wir empfehlen deshalb den Filtertausch aus hygienischen Gründen nach 6 Monaten, da bei normalen Nutzungsgewohnheiten (regelmäßiger Gebrauch, bis ca. 20 Liter täglich) bei allen mitteleuropäischen Wasserqualitäten die Filterkapazität ausreicht und die Verkeimungsgefahr in Grenzen bleibt. Erfahrungen zeigen, dass nach ca. 6 Monaten das Wachstum von Mikroorganismen ansteigt. Filterwechsel-Empfehlungen sind aber immer sehr individuell und von der jeweiligen Nutzung, der Umgebung und der Wasserqualität abhängig.